Warum Heizung Tools entsteht
Rund um Heizung und Gebäudetechnik tut sich viel: niedrigere Vorlauftemperaturen, der Umstieg auf Wärmepumpen, der Wunsch nach effizienteren Anlagen. Viele dieser Entscheidungen fallen direkt am Gebäude – und sie brauchen schnelle, belastbare Berechnungen.
In der Praxis verteilen sich Projektdaten und Rechenwege häufig auf verschiedene Programme, Tabellen und Datenblätter. Genau da setzt Heizung Tools an: Projektdaten einmal strukturiert erfassen und in mehreren Fachmodulen weiterverwenden – mobil und nachvollziehbar.
Unser Anspruch: Praxisnähe und einfache Bedienung
Heizung Tools soll kein weiteres überladenes Programm sein. Der Fokus liegt auf dem, was im Arbeitsalltag zählt:
- Klare, nachvollziehbare Ergebnisse statt undurchsichtiger Zahlenwüsten
- Bedienung, die man ohne Handbuch versteht
- Rechenwege, die aus der praktischen Anwendung heraus gedacht sind
- Modulare Werkzeuge, die gemeinsame Projektdaten nutzen
Ehrlich zum Entwicklungsstand
Die App wächst Schritt für Schritt. Grunddaten und Heizlast/Wärmeerzeuger werden bereits als Teststände geprüft; weitere Fachmodule folgen. Auf der Seite Funktionen kennzeichnen wir deshalb klar, was getestet wird, was als Nächstes entsteht und was geplant ist.
Wer dahintersteckt
Heizung Tools entsteht aus mehr als vier Jahrzehnten Berufserfahrung in der technischen Gebäudeausrüstung – von der praktischen Arbeit an Heizungsanlagen bis zur Planung und Abwicklung großer TGA-Projekte.
Der berufliche Weg begann mit einer Ausbildung im Elektrohandwerk. Anschließend folgte praktische Erfahrung im Kundendienst von Heizungsanlagen, ergänzt durch entsprechende fachliche Fortbildungen.
Ende der 1980er-Jahre folgte die Meisterausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbaumeister. Danach kamen die Weiterbildung zum Heizungs-, Klima- und Sanitärtechniker sowie ein Studium zum Diplom-Ingenieur (FH) hinzu. Anfang der 2000er-Jahre wurde die Qualifikation durch eine Weiterbildung zum Energieberater für Wohn- und Nichtwohngebäude ergänzt.
In mehr als 35 Jahren lagen die beruflichen Schwerpunkte vor allem in der Planung, Projektierung und Abwicklung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen. Dazu gehörten unter anderem Schulen, Kindergärten und größere Wohnungsbauprojekte sowie TGA-Projekte mit einem technischen Anlagenvolumen von bis zu rund 10 Millionen Euro.
Die Tätigkeiten reichten von Planung und Bauleitung über Fachbauleitung und Projektleitung bis zum technischen Projektmanagement. Fachliche Schwerpunkte waren dabei Heizung, Sanitär, Lüftung, MSR-Technik, Fernwärmeanlagen und hydraulischer Abgleich.
In den vergangenen Jahren kamen verstärkt Themen wie kommunales Energiemanagement und die energetische Sanierung von Gebäuden hinzu.
Heizung Tools ist kein anonym entwickeltes Softwareprodukt, sondern basiert auf langjähriger praktischer und planerischer Erfahrung in der Gebäudetechnik. Aus dieser Verbindung von Praxis, Planung und Projektabwicklung entstand die Idee, technische Berechnungen und Arbeitsschritte, die heute oft auf Tabellen, Einzelprogramme und verschiedene Unterlagen verteilt sind, in einer übersichtlichen Anwendung zusammenzuführen.